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22. Ottendorfer Dorf- und Kinderfest trotzte Wetterkapriolen

2017-08-01Amtsblatt-Artikel-Gert-Eidam

Martina Eidam
Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.08.2015

(...)
Am Sonntag hatte Petrus ein Erbarmen und verwöhnte die Festbesucher mit herrlichstem Sommerwetter, so dass das Festzelt zum Konzert des „Brass- und Swing Orchesters" sehr gut gefüllt war. Die Musiker unter Leitung von Martin Ristau gaben wie immer ihr Bestes und es ging natüriich auch nicht ohne Zugaben ab (inkl. Zschopautal‐Lied).
Wir gratulieren auch den Musikern. die an diesem Tag für ihre 10‐jährige, 30-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft im Orchester ausgezeichnet wurden, denn das ist schon eine sehr anerkennenswerte Leistung! Die Ehrennadel in Bronze für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten Steffen Bartel und Elisa Windisch. 30 Jahre sind bereits Rene Silbermann, Michael Uhlemann und Peter Höfgen im Brass- u. Swing Orchester dabei und dafür gab es die Ehrennadel in Gold. Mit einer goldenen Ehrennadel plus Diamant darf sich ab sofort Andreas Dietze für 40-jährige Mitgliedschaft schmücken. Nochmals herzlichen Glückwunsch den Genannten!
(...)

Musik ist die Fertigkeit laut zu fühlen.

Robert Schumann
Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.05.2015

2015-05-01 Amtsblatt_Lichtenau


Mitte März war es wieder so weit und die Musiker des Ottendorfer Brass & Swing Orchesters fuhren voller Vorfreude und Tatkraft ins Probelager, um ein Wochenende lang intensiv zu üben.
Bereits zum dritten Mal engagierte das Orchester eigens dafür 5 ausgewählte Profimusiker, die mit jedem Instrumentenregister an den Feinheiten neuer Titel arbeiteten. So konnten vier neue Titel erfolgreich ein‐ studiert werden, die ab der neuen Spielsaison mit im Programm sind.
Die gemeinsamen Proben und das Holzregister wurden von Andreas Bacher (Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau) betreut. Den Trompeten stand Otto-Roland Briem zur Seite (Trompeter beim Orchester Fips Fleischer) und die Bässe nahmen Nico und Thomas Posselt (C-Brass, Blasorchester Flöha) unter ihre Fittiche.
Eine Premiere gab es für die Registerproben des tiefen Blechs und des Schlagwerke. So unterrichteten erstmalig Dieter Rettig (Sächsische Staatskapelle Dresden) die Posaunen und Hörner und Maik Schönherr (Schlagzeuger von Gudrun Lange & Kaktus) die Schlagzeuger in den Einzelproben.
Neu war in diesem Jahr auch der Ort des Probelagers. Das Orchester war diesmal in der Jugendherberge Tabakstanne in Thalheim zu Gast. Neben unzähligen Probenstunden genossen die Musiker aber auch ihre Freizeit für Jam Sessione, Spiele und einen Grillabend miteinander. Ein großes Lob an alle Musiker für ihre Einsatzbereitschaft und Disziplin während des Probelagers. Selbst am Sonntagmorgen war der Spieleifer ungebrochen.
Das Engagement für die Musik und die eigenen Nachwuchsmusiker wurden von enviaM mit einem Zuschuss zum Probelager belohnt. Dafür unseren herzlichen Dank.

Auf Brass im Schützenhaus

Freie Presse Rochlitz vom 09.02.2015

 

2015-02-09 Freie_Presse_Rochlitz_Auf_Brass_im_SchützenhausÜber ein volles Haus hat sich das Ensemble des Brass & Swing Orchesters Ottendorf (Foto) gefreut. Die Band brillierte bei der Faschingsfete des Faschingsclub Penig mit Rock 'n' Roll, Swing und Twist sowie modernen Hits. 300 Jecken sahen im Schützenhaus unter dem Motto "Trabbi, Konsum, Exquisit - beim FCP feiern alle mit!" den Auftritt von Bürgermeister Thomas Eulenberger und seiner Gattin als "Wildecker Herzbuben" - er löste damit eine Strafe vom Narrengericht ein. (hö)

Foto und Text: Mario Hösel

Beswingt in die Adventszeit

Freie Presse vom 01.12.2014

 

Beswingt in die Adventszeit

 

2014-12-01 Beswingt_indie_Adventszeit_-_Freie_PresseMit einem Heimspiel hat am Samstag die Adventszeit für das Brass- und Swingorchester Ottendorf begonnen. Die Musiker bereicherten das Angebot beim kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt im Lichtenauer Ortsteil. Ihr Konzert mit Weihnachtsliedern in klassischen und modernen Arrangements gaben sie in der Fahrzeughalle der Feuerwehr, die liebevoll in eine Kaffeestube umgestaltet worden war. Vor dem Gerätehaus drängten sich die Gäste schon am Nachmittag an den Buden, denn der vom Förderverein der Feuerwehr organisierte Weihnachtsmarkt war auf einen Tag beschränkt. Für das Brass- und Swingorchester Ottendorf stehen noch etliche Auftritte an. Mehrmals werden die Musiker in der näheren Umgebung spielen, so zum Beispiel am nächsten Sonntag zum Weihnachtsmarkt im Ritterhof Altmitteida und am 21. Dezember zum Weihnachtskonzert in der Ottendorfer Kirche. (fa)

Festzelt wird zur musikalischen Filmkulisse

Freie Presse Chemnitz vom 30.06.2014

 

Ein filmreifes Spektakel vereinte am Wochenende ein generationenübergreifendes Publikum in Ottendorf. Drei Tage wurde der Sportplatz zur Bühne des Kinder- und Dorffestes.

 

2014-06-30-FreiePresse-FotoBeim Dorf- und Kinderfest in Ottendorf spielt das heimische Brass- und Swingorchester im Festzelt auf. Vor dem Zelt sorgten 17 Schausteller und Gewerbebetriebe für Unterhaltung. Foto: Christof HeydenOttendorf. Einmal im Jahr glitzert auf dem großen Festplatz farben- frohe Leuchtreklame, zucken Blitze der Stromabnehmer des Auto-Scooters, ertönen Sirenen des Kinderkarussells. Bigband-Sound erfüllt den Sonntag. "Summertime" spielt das heimische Brass- und Swingorchester. Leiter Martin Ristau sorgt für das taktvolle Miteinander der 30 Musiker, ein proppevoll besetztes Festzelt wiegt im Rhythmus mit. Das Medley "Film-Festival" weltberühmter Titel erklingt. Während die Bläser "Love Story" intonieren, hat Erik Nowak sein Herz für süße Versuchungen entdeckt. "Klasse, die Erdbeerbowle schmeckt", so der Zehnjährige. Anke und Birgit Schindel einmütig: "Kinder-Bowle ist etwas für Mädels, wir schätzen hopfenhaltigere Getränke", sagen augenzwinkernd die aus Glauchau angereisten Gäste. "Steigt in Ottendorf das Dorffest sind wir da, prima, was die Gastgeber auf die Beine stellen."

 

17 Schausteller und Gewerbebetriebe haben auf dem Festplatz ihre Attraktionen aufgebaut. Für die größte Party in Ottendorf schreibt Gert Eidam das Drehbuch. Seit 2007 organisiert der 60-jährige das Fest mit seiner Ehefrau Martina. "Rechnet man die Veranstaltungen von 1993 und 1995 hinzu, ist es das zehnte Fest für uns", so das Mitglied des Fördervereins der Feuerwehr, dessen Mitglieder den festen Stab des Spektakels bilden. Gert Eidam freut sich, hohes Besucherinteresse bei starker medialer Konkurrenz durch die Fußballweltmeisterschaft und trotz des schlechten Wetters verbuchen zu dürfen. Gerade Samstagabend und Sonntagnachmittag setzte Regen den Akteuren zu. "Die Auftritte von Gudrun Lange, der Band Strings, den Karneval-Mädchen aus Mittweida, der ATV-Turner aus Garnsdorf und der Line- Dancers sind gut angekommen", so Eidam. Für Beifall sorgten ihm zufolge auch das Elvis Presley-Double als Überraschungsgast und die Gesangsdarbietung von Theresa Tewes.

 

Die Schauübungen der Freiwilligen Feuerwehr boten Lehrstoff für Hausfrauen und kochende Zeitgenossen. In
effektvoller Hollywoodmanier wurde nicht nur dieser Zielgruppe deutlich, was passiert, wenn Wasser auf heißes Fett geschüttet wird: ein flammendes Inferno.

 

"I wanna go home" dröhnt im Festzelt von der Partybühne, klar, wer will bei der Stimmung schon nach Hause gehen? Vielleicht noch eine Stippvisite im Schülercafe. Zum über 40 Kuchen- und Torten umfassenden Angebot gehören Amerikaner und Muffins. Freude bei Marita Berger über das Engagement der Eltern der Grundschüler. "Rund 75 Mitstreiter sorgten bei unserem Schulprogramm fürs Gelingen, unser Szenario umfasste Tanzdarbietungen und eine Hutmodenschau", so die Schulleiterin. Die Ressonanz siedet längst im Partyzelt, Klassiker erklingen, die Band erklimmt Tische. Klatschorgien bei der Titelmelodie der legendären "Olsenbande".

 

Auch "Alte Kameraden" marschieren musikalisch auf. Und ehe der von der Filmbranche noch nicht verfilmte "Bub vom Zschopautal" erklingt", nennt Gert Eidam einem Abspann gleich alle Förderer des Volksfestes. Frank Seidler, der Vorsitzende des Fördervereins, dankt den Ottendorfer für ihr Stehvermögen und Partybegeisterung. "Ich denke, wir haben die Erwartungen erfüllt. Wir sind zugleich gefordert, etwas Interessantes auf die Beine zu stellen. Der Druck wächst mit jedem Veranstaltungsjahr." Orchesterchef Martin Ristau sagt nach dem Schlussakkord: "25 Jahre könnte ich ja noch den Taktstab führen." Nun heißt es auf eine neue Folge warten.

Takt-Schlag für den Big-Band-Jazz

 

Freie Presse Chemnitz und Mittweida vom 28.06.2014

 

Ohne Ehrenamt würde es vieles in Sport und Gesellschaft nicht geben. "Freie Presse" zeigt, was die Menschen antreibt. Heute: Fabian Eschrich hat Rhythmus im Blut.

 

2014-06-28-FreiePresse-FotoFabian Eschrich trommelt für das Brass- und Swingorchester Ottendorf. Foto: Andreas SeidelOttendorf. Seit 20 Jahren spielt Fabian Eschrich Schlagzeug im Brass & Swing-Orchester Ottendorf. Auch bei der Leitung des Musik-Vereins gibt er den Takt an. Unterstütz wird er dabei von der Familie und den Mitgliedern. Seine musikalische Laufbahn begann im Kleinkind-Alter. Da habe er so lange auf Töpfen getrommelt, bis ihm die Eltern ein Schlagzeug schenkten.

 

Als Schulkind nahm er dann Unterricht, um sein Spiel zu verbessern. So kam es, dass vor 20 Jahren der Musiklehrer Martin Ristau den 13-Jährigen fragte, ob er nicht Lust hat im Orchester zu spielen. Damals hieß das heutige "Brass und Swing Orchester Ottendorf" noch "Blasorchester Ottendorf".

 

"Wir spielten damals auch wirklich hauptsächlich Marsch- und Polkamusik", sagt Eschrich. Gegründet wurde das Orchester vor 86 Jahren vom Dirigenten Rudi Rockstroh. Seit 1928 hat es einige Generationswechsel gegeben. Die Geschichte des aktuellen Orchesters begann 1991, als Musiklehrer Martin Ristau den Posten des Dirigenten übernahm. Er bemühte sich, auch die Jugend für die Mitgliedschaft im Orchester zu begeistern.

 

Eschrich erinnert sich, wie Ristau am Gymnasium Frankenberg nach Nachwuchs suchte. Eschrich trat dem Orchester 1994 bei. Ristau habe dann auch frischen Wind ins Orchester gebracht. "Martin Ristau ist ein Tanzmusiker. Er versuchte damals zunehmend, schnelle und moderne Musik ins Repertoire zu bringen", so Eschrich. Das Konzept ging auf. Das Orchester, dem 1994 um die 20 Mitglieder angehörten, zählt heute über 30 Musiker. Diese Entwicklung war aus Sicht von Eschrich vor allem der neuen Musik zu verdanken. Der Schwerpunkt wurde in Richtung Big Band Jazz im Stil von Glenn Miller verlegt, selbst Rock' n' Roll-Nummern und Boogies fanden Eingang ins Programm. Das sprach sich schnell herum und befreundete Musiker der Orchester-Mitglieder sowie musikalische Familienangehörige schlossen sich dem Ensemble und Verein an.

 

Heute tritt das Brass & Swing-Orchester Ottendorf vor allem mit Klassikern wie "In the Mood", und anderen eingängigen und tanzbaren Liedern auf.

 

Der Verein trifft sich jeden Donnerstag zum Proben und zum Erweitern des Repertoires im eigenen Proberaum am Sportplatz von Ottendorf. "Wer möchte kann gerne vorbeikommen, sein Instrument mitbringen und mitmachen. Wir freuen uns über Zuwachs", so Eschrich. Neben den Proben absolviert das Orchester regelmäßige Auftritte bei Stadt- und Dorffesten, Firmenfeiern und in Kirchen der Region. Einen Auftritt hatte das Ensemble beispielsweise zum Auftakt des Chemnitzer Brauereifestes. Bis zu 30 Auftritte im Jahr absolviert das Orchester laut Eschrich.

 

Das mit Auftritten verdiente Geld wird ins Probe-Lager investiert, wo sich das Orchester Unterricht von Fach-Dozenten geben lässt. Spannend am Vereinsleben sei, dass die verschiedenen Generationen der Mitglieder, die vom Schüler bis zum Rentner reichen, gut miteinander harmonieren. "Es gibt bei uns keine Grüppchenbildung wie in manch anderem Verein", so Eschrich.

 

Der Verein spielt heute um 20.30 Uhr beim Ottendorfer Dorffest auf dem Festplatz. Beim Fest treten zudem Sängerin Theresa Tewes und die Mädchen-Band Himmelstürmer aus Wettin auf. Morgen spielt das Ottendorfer Orchester ab 11 Uhr.

 

Ottendorfer Musiker proben unter Leitung von bekannten Dozenten

Freie Presse vom 08.03.2014 "Ottendorfer Musiker proben unter Leitung von bekannten Dozenten

2014-03-18-Freie PresseOttendorfer-Musiker-probenDas Brass & Swing Orchester aus Ottendorf hat das Wochenende in der Rochlitzer Jugendherberge verbracht. Zum zweiten Mal waren die Musiker hier zum Probenlager eingerückt, um von anerkannten Dozenten unterrichtet zu werden.

Christoph Modersohn vom Modersohn-Sax-Quartett arbeitete mit den Holzbläsern. Otto-Roland Briem, ein ehemaliges Mitglied des Fips-Fleischer-Orchesters, kümmerte sich um die Trompeten. Für Tuba, Bassgitarre und Kontrabass war Thomas Posselt (C- Brass und Blasorchester Flöha) verantwortlich. Jens Gagelmann von der Robert-Schumann-Philharmonie übte mit den Schlagzeugern und Percussionisten.

 


Marc Hartmann (Top Dog Brass Band) konzentrierte sich nicht nur auf Hörner und Posaunen, er übernahm auch die Leitung der Gesamtproben.

Das Ottendorfer Orchester wird von Martin Ristau geleitet, im Vorjahr hatte der derzeit über 30 Musiker zählende Klangkörper, einst als Blaskapelle gegründet, seinen 85. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert gefeiert. (fa) 

Turmbläser laden zum Jubiläum ein

Freie Presse vom 18.12.2013

 

Konzert in Ottendorfer Kirche am 4. Advent

 

2013-12-18 Freie_Presse_Turmbläser_laden_zum_Jubiläum_einDie Turmbläser des Ottendorfer Brass- und Swingorchesters bleiben in diesem Jahr mit beiden Beinen fest auf dem Kirchenboden. Am 4. Advent, 17 Uhr gibt es bereits die 10. Auflage des Turmblasens.

 

Die Tradition wird mit einem Konzert in der Kirche zu Ottendorf begangen. Den Aufstieg auf den Turm müssen die Musiker also diesmal nicht meistern, dafür fällt das Repertoire vielleicht etwas umfangreicher aus. Und auch personell gibt es zur Jubiläumsauflage Verstärkung.

 

Normalerweise sorgen vier bis fünf Bläser für die Klänge, die über die Dächer Ottendorfs in die Weit getragen werden. Am 4. Advent werden etwa zwölf Mitglieder des Ensembles musizieren. "Das ist unsere Weihnachtsmarkt-Kombo", erklärt Vereinspräsident Fabian Eschrich. ln den vergangenen Wochen hat diese Formation bei diversen Weihnachtsmärkten in der Umgebung aufgespielt.

 

War die Vorweihnachtszeit so für das eine oder andere Orchestermitglied etwas stressiger, kehrt nach dem Turmblasen etwas Ruhe ein. Im Frühjahr gehen die Auftritte für die Ottendorfer Musiker dann wieder los. (kat)

Swing, mein Ottendorfer, swing

Freie Presse vom 24.09.2013 "Swing, mein Ottendorfer, swing"

 

Mit einem Festkonzert in der Kirche ist der 85.Geburtstag der Blasmusik würdig gefeiert worden. Das Orchester ist nun ein eigenständiger Verein.

 

2013-09-24 Freie_Presse_Swing_mein_Ottendorfer_swingOttendorf. Die Namenszusätze Brass und Swing gehören erst seit 2006 zur Ottendorfer Blaskapelle, doch schon seit 85 Jahren spielt im Dorf die Musik. Das wurde am Sonntag mit einem Konzert in der Kirche des Orts gefeiert. Die Resonanz war groß, die Sitzplätze alle vergeben. Viele Gäste genossen das gut zweistündige Konzert aber auch im Stehen, denn das Brass- und Swingorchester hat sich mit flotter Spielart einen guten Ruf erarbeitet.


Das Publikum honorierte dies mit reichlich Beifall. "So viel Zuspruch, vor allem so viel Begeisterung hatten wir nicht erwartet", sagte Michael Sambale, der nun seit 19 Jahren im Orchester Posaune spielt. Dabei ist er gerade 32 Jahre alt. Aktuell gehören dem von Martin Ristau geleiteten Orchester 30 Frauen und Männer an, verteilt auf sechs Saxophone, drei Klarinetten, sechs Trompeten, fünf Posaunen, zwei Hörner, zwei Schlagzeuger, Basstuba, Bariton, Gitarre, E-Bass Technik und Sängerin Andrea Feldmann.


Im Gegensatz zu anderen Blaskapellen haben die Ottendorfer keinerlei Nachwuchssorgen, sondern eine gute Mischung aller Generationen. Vielfältig ist auch die Bandbreite ihres Repertoires. Es gibt die "klassische" Blasmusik, aber eben zahlreiche moderne Spielarten, vor allem passend zum Namen Brass und Swing. Zum Konzert erklangen nun Klassiker wie "In the Mood", "Summertime" und "My Way", aber auch Stücke , die man sonst bei Konzerten nicht oder nur selten hört.
Auch bei Filmmusiken sind die Ottendorfer immer für eine Überraschung gut. Da kommt "Der Pate" vor, aber auch mal "Spiel mir das Lied vom Tod" oder die "Love Story". Boogie Woogie, Rock'n'Roll, Gospel, moderne Hits und lateinamerikanische Klänge runden das Gesamtpaket mit Swing und Brass perfekt ab. Dennoch werden die Wurzeln des Orchesters nicht vergessen.


Gegründet wurde das Ensemble 1928 als Spielmannszug, damals mit 26 Mitgliedern. Erster Dirigent war Rudi Rockstroh, ihm folgte Walter Post. Die Instrumente waren damals gebraucht, wurden vom Mittweidaer Musikgeschäft Rockstroh auf Abzahlung gekauft. Von 1953 bis 1991 war Rolf Bernhardt der Orchesterleiter, ihm folgte Martin Ristau, der bis heute den Takt vorgibt. Seit 2003 wird vorwiegend im Swing- und Big-Band-Sound gespielt.


Der Zuspruch machte sogar den Umzug in einen größeren Proberaum, den ehemaligen Ratssaal in Ottendorf, notwendig. Zum 80. Geburtstag wurde dann die CD "Let's Swing" aufgenommen. Dieses Jahr haben die Musiker schon einige Sonderschichten eingelegt und mit verschiedenen Musiklehrern als Dozenten geprobt. Die Zusammenarbeit mit den Bläserklassen in Frankenberg, vor allem der Big-Band des Martin-Luther-Gymnasiums, soll vertieft werden. Und neue Musiker sind weiterhin zu den Proben in Ottendorf, jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr, willkommen.


Das Orchester war immer eine Sportlerkapelle und gehörte lange dem Musik- und Sportverein Ottendorf an. Nun haben die Musiker aber ihren eigenen Verein gegründet, Vorsitzender ist Fabian Eschrich. Von 1987 an spielte man in grünen Hemden, grünen Jacken und weißen Hosen. Zum 60. Geburtstag gab es ein Jahr später dann dunkelrote Hemden, 1991 eine rote Weste unter grauem Jackett. Seit 2004 werden wieder grüne Westen getragen.

Orchester feiert den 85.

Wochenspiegel vom 21.09.2013

 

Brass- und Swingorchester Ottendorf gibt besonderes Jubiläumskonzert

 

2013-09-21 Wochenspiegel_Orchester_feiert_den_85Ottendorf. 85. Jahre hat das Brass & Swing Orchester nun auf dem Buckel. Ein wahnsinniges Alter, das die Musiker dennoch nicht hindert mit fetziger Musik und guter Laune bei verschiedensten Anlässen für Stimmung zu sorgen. Das Ottendorfer Brass & Swing Orchester möchte sein Jubiläum mit einem ganz besonderen Konzert feiern, zu dem alle eingeladen sind. Es steigt am Sonntag, den 22.09.
Ab 16 Uhr wird der Klangkörper in der Kirche Ottendorf ein abwechslungsreiches Programm mit einer Vielzahl musikalischer
Leckerbissen präsentieren. Dabei verwöhnt man die Besucher mit stimmungsvollen und festlichen Klängen, aber natürlich auch swingenden und rockigen Titeln, die man so bei den Auftritten des Orchesters nur selten zu hören bekommen.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Eine breite musikalische Palette ermöglicht es dem Orchester für jeden Anlass die
passende Musik zu liefern.
Egal ob moderne Hits und Medleys bekannter Bands zur Unterhaltung oder Rock&Roll, Swing und latein-amerikanische Hits
zum Tanz benötigt werden - das Brass- und Swingorchester hat stets die passenden Titel im umfangreichen Repertoire. Für
jeden Anlass bietet das weithin bekannte Brass & Swing Orchester Ottendorf die passende musikalische Untermalung.

Frankenbergs tolle Tage

Freie Presse Chemnitz vom 15.07.2013 "Frankenbergs tolle Tage"

Tausende Besucher haben am Wochenende den 825. Geburtstag der Stadt gefeiert. Die und ihre Bürger präsentierten sich dabei bunt und in bester Laune.

von Katrin Reimann

 

CarstenFRANKENBERG - [...] Die Einwohner genießen ihr Fest auch am Sonntag. Müde? Na klar, aber das ist kein Grund, einen Programmpunkt zu versäumen. Als das Brass und Swing Orchester Ottendorf und die Bigband des Gymnasiums gemeinsam spielen, wird die große Bühne am Markt zum "Tatort", hier gibt es sogar schon vor dem Mittag "Tequila". Während die Musiker mit diesen Liedern begeistern, stellen sich auf dem Parkdeck Stadtmaskottchen Fränki und seine Kumpels vor. [...]

 

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