Dorffest Ottendorf – Musik. Heimatgefühl und ein Moment zum Feiern
Wenn das Dorffest in Ottendorf ansteht, ist das für uns immer etwas Besonderes. Natürlich freuen wir uns auf jeden Auftritt, aber zuhause zu musizieren hat einfach seinen ganz eigenen Charme. Viele bekannte Gesichter, gute Gespräche und eine tolle Atmosphäre machen diesen Termin jedes Jahr zu einem echten Highlight in unserem Kalender.
Auch in diesem Jahr durften wir wieder vor zahlreichen Besuchern spielen und gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen. Die Stimmung war bestens, das Wetter spielte mit und es hat einfach Spaß gemacht, Teil dieses gelungenen Festes zu sein.
Ein besonderer Moment war die Ehrung unserer Saxophonistin Undine Löser. Für ihre 20-jährige aktive Tätigkeit wurde sie mit der Ehrennadel in Silber und einer Urkunde ausgezeich-net. Eine Auszeichnung, die sie sich durch ihr langjähriges Engagement und ihre Leidenschaft für die Musik mehr als verdient hat.
Liebe Undine, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für zwei Jahrzehnte Treue zu unse-rem Orchester. Wir sind froh, dich in unseren Reihen zu haben.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem dem gesamten Organisationsteam des Dorffestes. Mit viel Engagement und Herzblut sorgt ihr Jahr für Jahr dafür, dass dieses Fest ein voller Erfolg wird.
Ottendorf, ihr seid unser Publikum, unser Rückhalt und unser Lieblingsplatz zum Musizieren.
Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.
>>weitere Bilder anschauen
Text: Franziska Kipsch - Fotos: Ines Stubenrauch
Zu Gast beim Verpächterfest der Multi Agrar
Am vergangenen Samstag durften wir das Verpächterfest der Multi Agrar musikalisch begleiten.
Bei bestem Sommerwetter nutzten viele Besucher die Gelegenheit, das Gelände zu erkunden, moderne Landtechnik aus nächster Nähe zu erleben und mit Mitarbeitern sowie anderen Gäs-ten ins Gespräch zu kommen. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten wir mit ei-nem abwechslungsreichen Programm aus unserem Repertoire.
Es war schön zu sehen, wie viele Gäste während unseres Auftritts stehen blieben, zuhörten oder einfach die Musik im Hintergrund genossen. Genau dafür machen solche Veranstaltun-gen Spaß: Menschen kommen zusammen, verbringen gemeinsam Zeit und Musik gehört ganz selbstverständlich dazu.
Wir bedanken uns bei der Multi Agrar für die Einladung und die angenehmen Rahmenbedin-gungen vor Ort. Es hat uns Freude gemacht, Teil dieser Veranstaltung zu sein.
Gern denken wir an diesen gelungenen Tag zurück und würden uns freuen, auch bei einer zu-künftigen Auflage wieder dabei zu sein.
Text: Franziska Kipsch
Orchester auf Abwegen: Zwischen Fluglärm und Fernsehkulisse
Jedes Jahr, bis kurz vor Weihnachten, haben wir viel Probenarbeit und Auftritte zu absolvieren. Das macht es natürlich schwer, eine Weihnachtsfeier für den ganzen Verein inkl. Familien zu organisieren. So wurde sie auch dieses Jahr wieder in die Auftrittsvorsaison verlegt.
Außer dem Vorstand wusste keiner, was geplant war. Eine Fahrt ins Blaue mit dem Busunternehmen Dähne sollte es werden – aber was genau blieb ein Geheimnis. Gleich mehrere Überraschungen warteten auf alle Musiker und deren Familien.
Die Fahrt ging Richtung Leipzig und wir staunten nicht schlecht, als wir am Flughafen aussteigen durften. Hier erwartete uns Programmpunkt Nr. 1: eine 2,5-stündige Führung hinter die Kulissen des Leipziger Flughafens – wow! Selbst eine der drei Feuerwachen konnten wir besichtigen. Europas Luftfrachtdrehkreuz sowie die riesigen Antonov-Flugzeuge bekamen wir zu sehen. Ein Höhepunkt war die Fahrt über die Start- und Landebahn zwischen den Starts und Landungen der Flugzeuge. Das war absolut überwältigend!
Und trotzdem sollte es nach dem Mittagessen noch einen weiteren Programmpunkt geben. Die Fahrt ging weiter zum Funkhaus des MDR ins Leipziger Zentrum. Auch hier gab es wieder einen geführten Rundgang mit spannenden Episoden durch die Kulissen des Drehortes der Sachsenklinik.
Unser Trompeter Max Stubenrauch durfte sich als Nachrichtensprecher beweisen, was er zur Freude aller sehr gut gemeistert hat. Also nicht wundern, wenn er mal beim MDR Sachsen einspringt. Im großen Funkhaus konnten wir dann weitere Studios besichtigen und haben viel über die Technik beim Fernsehen erfahren.
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich im Riverboat-Studio steht und das ganze Drumherum aus der Nähe sieht. Es war auch aufregend, genau an dem Studio vorbeizugehen, in dem gerade die aktuellen Nachrichten aufgezeichnet wurden.
Nach einem leckeren Kaffeetrinken in der „Sachsenklinik“ ging es dann fast erschöpft wieder nach Hause. Für ein paar deftige, mundgesungene Lieder und die Musik aus Ingos Banjo hat die Kraft dann doch noch ausgereicht – auf der Heimfahrt. So viel ist klar: Das Radio konnte aus bleiben, denn für Unterhaltung haben wir selbst gesorgt.
Ein wunderbarer Tag – fast ohne Musik – ging zu Ende. Wir danken von Herzen dem Organisationsteam Fabian, Sabine und dem Vorstand für diese tollen Erlebnisse.
Bis zu den ersten Auftritten sind es nun noch wenige Wochen, in denen wir weiter produktiv sein werden – freut euch also auf den nächsten Beitrag.
Bilder und Text: René Silbermann
🎶
Weitere Fotos findet ihr in unserer Fotogalerie: Jetzt zur Galerie

