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Stamm-Band sorgt für Gaudi

Blick vom 07. Juni 2017

 

2017 06 07 Blick Stamm Band sorgt für GaudiTRADITION: Das Brass & Swing Orchester Ottendorf ist auch diesmal wieder mit dabei

Ottendorf. Sie gehören zu dem Klangkörper, der beim Ottendorfer Dorf- und Kinderfest auf gar keinen Fall fehlen darf: die rund 30 Musikerinnen und Musiker vom Brass & Swing Orchester Ottendorf. Stets sorgen sie für beste Stimmung und gute Laune und sind damit genau die richtige Band für das Ottendorfer Dorf- und Kinderfest. Noch dazu kommen sie aus Ottendorf und haben so einen riesigen Bonus beim Publikum. Durch viele jährliche Konzerte, unter anderem auch für das vielfältigste sächsische Kulturfestival - den Mittelsächsischen Kultursommer - spielt, bewahrt und pflegt das Brass & Swing Orchester Ottendorf die Big-Band-Musik wie kaum eine andere hiesige Band im Raum Mittelsachsen. „Neben vielen öffentlichen Auftritten engagiert sich der Verein mit seinen Musikern auch besonders in der Ausbildung von Nachwuchsmusikern ab dem Grundschulalter und unterrichtet diese Mädchen und Jungen", so Fabian Eschrich aus dem Vorstand des Orchesters. Das Brass & Swing Orchester Ottendorf blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits 1928 wurde es innerhalb des Sportvereines MSV Ottendorf gegründet. 1987 nahm der Klangkörper erfolgreich am Leipziger Turn- und Sportfest teil. Ein besonderer Höhepunkt war 2003 der Auftritt zum 75-jährigen Jubiläum in Renchen- Ulm (Baden-Württemberg). Die Ottendorfer waren beim Festumzug die einzige Band mit modernem Repertoire. 2006/07 erfolgte der Namenswechsel zum Brass&Swing Orchester Ottendorf. Anlässlich des 80. Geburtstages wurde die erste eigene CD eingespielt. Seit 2013 ist das Orchester ein eigenständiger Verein. Mittlerweile 26 Jahre leitet der ehemalige‚ Tanzmusiker und Musiklehrer Martin Ristau (im Bild li.) das Orchester und dirigiert es auch mit seinen 76 Jahren noch swingend und tanzend. scu

Ein Leben für die Musik

Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau, Ausgabe August 2016

 

2016-08-Amtsblatt-Lichtenau45 Jahre aktiver Musiker im Brass & Swing Orchester Ottendorf und 25 Jahre dessen Dirigent. Für diese Lebensleistung wurde Martin Ristau beim diesjähgien Ottendorfer Dorffest von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände geehrt. Durch seine Leistungen und sein Engagement hat sich das Orchester zu einem modernen Klangkörper entwickelt, der sich in vielen Bereichen der Unterhaltungsmusik wohl fühlt und immer mit Spaß und Freude auftritt. Dies hat nicht zuletzt auch dazu geführt, dass immer wieder junge Musiker den Weg in die Band finden.

 

Auch im Alter von 75 Jahren reist er mit dem Orchester zu jedem Auftritt quer durch Sachsen und lässt auch mal den Geburtstag seiner Frau ausfallen, um die Probe nicht zu verpassen. Wir sind sehr stolz und sehr glücklich, Martin Ristau als Orchesterleiter zu haben.

 

Als einer der ältesten aktiven Mitglieder des Orchesters erhielt er die Ehrennadel in Gold mit Diamant und die Dirigentennadel in Gold mit Jahreszahl. Die Musiker des Orchesters schenkten ihm und seiner Frau neben einer in Aluminium gravierten Urkunde noch eine Dixieland-Dampferfahrt auf der Elbe.

 

Außerdem wurden in diesem Jahr auch Undine Otto und Carsten Schott zu 10-jähriger Mitgliedschaft im Orchester ausgezeichnet, sowie Andreas Herberger, der bereits 25 Jahre für das Orchester aktiv ist.

 

Wie in jedem Jahr, freuten sich alle Musiker schon Monate vor dem Dorffest auf den Auftritt vor dem heimischen Publikum. So wurden auf Wunsch vieler Ottendorfer auch wieder einige Blasmusik-Titel gespielt und eigens für diesen Auftritt die momentan bekannteste Polka „Böhmischer Traum“ einstudiert.

 

Auch im zweiten Teil des Programms, in dem das Orchester auf sein übliches Repertoire wechselt, war für jeden Geschmack etwas geboten. Von den Big Band Klassikern wie „In the Mood“ und „American Patrol“, über lateinamerikanische Rhythmen wie „Quando Quando Quando“ bis hin zu den Krachern für Jedermann wie „Let’s Rock“, „I wanna be like you“ aus dem Dschungelbuch und „Sweet Home Chicago“.

 

Alle Musiker sind glücklich, ein so großartiges und musikalisches Publikum in der eigenen Heimat zu haben. Ein herzlicher Dank gilt Gert Eidam und dem Feuerwehrverein Ottendorf.

Ein Talent, das jedem frommt, hast du in Besitz genommen. Wer mit holden Tönen kommt, überall ist der willkommen

2016-04-Amtsblatt Lichtenau(Johann Wolfgang von Goethe)

Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.05.2016

 

Bereits zum vierten Mal stand für das Brass & Swing Orchester Ottendorf ein Probelager auf dem Plan. Es war wieder März und es ging wieder in die Jugendherberge Tabakstanne nach Thalheim. Für ein ganzes Wochenende quartierten sich die Musiker dort ein und probten fast ununterbrochen an neuen Titeln.

Am Samstag lud sich das Orchester in bewährter Weise namhafte Profimusiker aus der Umgebung als Dozenten ein und arbeitete mit ihnen.

In diesem Jahr übernahm Otto-Roland Briem (Trompeter beim Orchester Fips Fleischer) zusätzlich zu den Trompeten auch die Probenleitung in den Gesamtproben. Steffi Kauer (Robert-Schumann- Konservatorium) arbeitete mit dem Holzsatz und Lotschi Kauer (Tubist und Kontrabassist) mit den Bässen. Für das tiefe Blech wurde André Stemmler von der Musikschule Chemnitz engagiert und als Dozent für die Schlagzeuger kam Frank Lange (Big Band der Robert-Schumann- Philharmonie) zu Hilfe.

Neben vielen langen und anstrengenden Proben freuten sich die Musiker auch auf ihre gemeinsame Freizeit mit unzähligen Skatrunden, Geschichten aus alten Zeiten oder dem Lauschen der Musik. Das Ergebnis der Bemühungen können unsere Gäste in Kürze bei vielen Auftritten in der Region belauschen, wie zum Beispiel am Pfingstsonntag ab 10:30 Uhr in Falkenhain an der Talsperre Kriebstein. Alle Auftrittstermine stehen wie immer auf www.brass- swing.de

Ein großer Dank gilt dem Team der Tabakstanne für die tolle Unterbringung und wirklich fabelhafte Bewirtung, allen Dozenten für die vielen Ideen und Vorschläge und nicht zuletzt allen Musikern für ihr großartiges Engagement.

Foto: René Silbermann

Brass & Swing & Blasmusik

2017-08-01 Amtsblatt_Lichtenau_Artikel_SabineSabine Schmidt
Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.08.2015

 

Wie in jedem Jahr spielte auch diesmal das Ottendorfer Brass & Swing Orchester beim beliebten Frühschoppen auf dem Dorf- und Kinderfest in Ottendorf.
Richtig festlich starteten die 30 Musiker diesmal ihr Programm mit dem Steigermarsch und erzeugten Gänsehaut-Feeling pur im voll besetzten Festzelt. Weiter ging es mit einigen extra für das Heimpublikum ausgewählten Blasmusikstücken, die sonst nicht zum regulären Repertoire gehören. So wurde sowohl kräftig zum Rosenwalzer geschunkelt, aber auch zur Schützenliesel geklatscht.

Mit dem Titel „Ramona“ leiteten sie dann in ihr übliches Genre über und präsentierten anschließend die neu im diesjährigen Probelager einstudierten Titel. So wurde vor dem Heimpublikum „Choo Choo Ch Boogie", „Woodchoppers Ball" und auch der ruhige Titel „Satin Doll" uraufgeführt.

Zum Ende des über zweistündigen Frühschoppens ehrte der Vereinsvorsitzende Fabian Eschrich gemeinsam mit dem Bürgermeister Andreas Graf und Sabine Schmidt Musiker des Orchesters für ihr ehrenamtliches Engagement in der Musik mit Auszeichnungen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Eine besondere Anerkennung und Standing Ovations bekam Andreas Dietze für beträchtliche 40 Jahre aktive musikalische Tätigkeit im Verein.


Ausgezeichnet wurden:

für 10 Jahre mit der Ehrennadel in Bronze: Steffen Bartel und Elisa Windisch
für 30 Jahre mit der Ehrennadel in Gold: Peter Höfgen, Rene Silbermann und Michael Uhlemann
für 40 Jahre mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant: Andreas Dietze

 

Als nach zwei Zugaben die heimliche Hymne „Bub vom Zschopautal“ erklang, ging mal wieder ein grandioser Frühschoppen mit einem großartigen Publikum zu Ende.
Die Musiker und Musikerinnen bedanken sich an dieser Stelle nochmal herzlich für die tolle Stimmung im Ottendorfer Festzelt und freuen sich schon aufs kommende Jahr.

22. Ottendorfer Dorf- und Kinderfest trotzte Wetterkapriolen

2017-08-01Amtsblatt-Artikel-Gert-Eidam

Martina Eidam
Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.08.2015

(...)
Am Sonntag hatte Petrus ein Erbarmen und verwöhnte die Festbesucher mit herrlichstem Sommerwetter, so dass das Festzelt zum Konzert des „Brass- und Swing Orchesters" sehr gut gefüllt war. Die Musiker unter Leitung von Martin Ristau gaben wie immer ihr Bestes und es ging natüriich auch nicht ohne Zugaben ab (inkl. Zschopautal‐Lied).
Wir gratulieren auch den Musikern. die an diesem Tag für ihre 10‐jährige, 30-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft im Orchester ausgezeichnet wurden, denn das ist schon eine sehr anerkennenswerte Leistung! Die Ehrennadel in Bronze für 10-jährige Mitgliedschaft erhielten Steffen Bartel und Elisa Windisch. 30 Jahre sind bereits Rene Silbermann, Michael Uhlemann und Peter Höfgen im Brass- u. Swing Orchester dabei und dafür gab es die Ehrennadel in Gold. Mit einer goldenen Ehrennadel plus Diamant darf sich ab sofort Andreas Dietze für 40-jährige Mitgliedschaft schmücken. Nochmals herzlichen Glückwunsch den Genannten!
(...)

Musik ist die Fertigkeit laut zu fühlen.

Robert Schumann
Amtsblatt der Gemeinde Lichtenau vom 01.05.2015

2015-05-01 Amtsblatt_Lichtenau


Mitte März war es wieder so weit und die Musiker des Ottendorfer Brass & Swing Orchesters fuhren voller Vorfreude und Tatkraft ins Probelager, um ein Wochenende lang intensiv zu üben.
Bereits zum dritten Mal engagierte das Orchester eigens dafür 5 ausgewählte Profimusiker, die mit jedem Instrumentenregister an den Feinheiten neuer Titel arbeiteten. So konnten vier neue Titel erfolgreich ein‐ studiert werden, die ab der neuen Spielsaison mit im Programm sind.
Die gemeinsamen Proben und das Holzregister wurden von Andreas Bacher (Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau) betreut. Den Trompeten stand Otto-Roland Briem zur Seite (Trompeter beim Orchester Fips Fleischer) und die Bässe nahmen Nico und Thomas Posselt (C-Brass, Blasorchester Flöha) unter ihre Fittiche.
Eine Premiere gab es für die Registerproben des tiefen Blechs und des Schlagwerke. So unterrichteten erstmalig Dieter Rettig (Sächsische Staatskapelle Dresden) die Posaunen und Hörner und Maik Schönherr (Schlagzeuger von Gudrun Lange & Kaktus) die Schlagzeuger in den Einzelproben.
Neu war in diesem Jahr auch der Ort des Probelagers. Das Orchester war diesmal in der Jugendherberge Tabakstanne in Thalheim zu Gast. Neben unzähligen Probenstunden genossen die Musiker aber auch ihre Freizeit für Jam Sessione, Spiele und einen Grillabend miteinander. Ein großes Lob an alle Musiker für ihre Einsatzbereitschaft und Disziplin während des Probelagers. Selbst am Sonntagmorgen war der Spieleifer ungebrochen.
Das Engagement für die Musik und die eigenen Nachwuchsmusiker wurden von enviaM mit einem Zuschuss zum Probelager belohnt. Dafür unseren herzlichen Dank.

Auf Brass im Schützenhaus

Freie Presse Rochlitz vom 09.02.2015

 

2015-02-09 Freie_Presse_Rochlitz_Auf_Brass_im_SchützenhausÜber ein volles Haus hat sich das Ensemble des Brass & Swing Orchesters Ottendorf (Foto) gefreut. Die Band brillierte bei der Faschingsfete des Faschingsclub Penig mit Rock 'n' Roll, Swing und Twist sowie modernen Hits. 300 Jecken sahen im Schützenhaus unter dem Motto "Trabbi, Konsum, Exquisit - beim FCP feiern alle mit!" den Auftritt von Bürgermeister Thomas Eulenberger und seiner Gattin als "Wildecker Herzbuben" - er löste damit eine Strafe vom Narrengericht ein. (hö)

Foto und Text: Mario Hösel

Beswingt in die Adventszeit

Freie Presse vom 01.12.2014

 

Beswingt in die Adventszeit

 

2014-12-01 Beswingt_indie_Adventszeit_-_Freie_PresseMit einem Heimspiel hat am Samstag die Adventszeit für das Brass- und Swingorchester Ottendorf begonnen. Die Musiker bereicherten das Angebot beim kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt im Lichtenauer Ortsteil. Ihr Konzert mit Weihnachtsliedern in klassischen und modernen Arrangements gaben sie in der Fahrzeughalle der Feuerwehr, die liebevoll in eine Kaffeestube umgestaltet worden war. Vor dem Gerätehaus drängten sich die Gäste schon am Nachmittag an den Buden, denn der vom Förderverein der Feuerwehr organisierte Weihnachtsmarkt war auf einen Tag beschränkt. Für das Brass- und Swingorchester Ottendorf stehen noch etliche Auftritte an. Mehrmals werden die Musiker in der näheren Umgebung spielen, so zum Beispiel am nächsten Sonntag zum Weihnachtsmarkt im Ritterhof Altmitteida und am 21. Dezember zum Weihnachtskonzert in der Ottendorfer Kirche. (fa)

Festzelt wird zur musikalischen Filmkulisse

Freie Presse Chemnitz vom 30.06.2014

 

Ein filmreifes Spektakel vereinte am Wochenende ein generationenübergreifendes Publikum in Ottendorf. Drei Tage wurde der Sportplatz zur Bühne des Kinder- und Dorffestes.

 

2014-06-30-FreiePresse-FotoBeim Dorf- und Kinderfest in Ottendorf spielt das heimische Brass- und Swingorchester im Festzelt auf. Vor dem Zelt sorgten 17 Schausteller und Gewerbebetriebe für Unterhaltung. Foto: Christof HeydenOttendorf. Einmal im Jahr glitzert auf dem großen Festplatz farben- frohe Leuchtreklame, zucken Blitze der Stromabnehmer des Auto-Scooters, ertönen Sirenen des Kinderkarussells. Bigband-Sound erfüllt den Sonntag. "Summertime" spielt das heimische Brass- und Swingorchester. Leiter Martin Ristau sorgt für das taktvolle Miteinander der 30 Musiker, ein proppevoll besetztes Festzelt wiegt im Rhythmus mit. Das Medley "Film-Festival" weltberühmter Titel erklingt. Während die Bläser "Love Story" intonieren, hat Erik Nowak sein Herz für süße Versuchungen entdeckt. "Klasse, die Erdbeerbowle schmeckt", so der Zehnjährige. Anke und Birgit Schindel einmütig: "Kinder-Bowle ist etwas für Mädels, wir schätzen hopfenhaltigere Getränke", sagen augenzwinkernd die aus Glauchau angereisten Gäste. "Steigt in Ottendorf das Dorffest sind wir da, prima, was die Gastgeber auf die Beine stellen."

 

17 Schausteller und Gewerbebetriebe haben auf dem Festplatz ihre Attraktionen aufgebaut. Für die größte Party in Ottendorf schreibt Gert Eidam das Drehbuch. Seit 2007 organisiert der 60-jährige das Fest mit seiner Ehefrau Martina. "Rechnet man die Veranstaltungen von 1993 und 1995 hinzu, ist es das zehnte Fest für uns", so das Mitglied des Fördervereins der Feuerwehr, dessen Mitglieder den festen Stab des Spektakels bilden. Gert Eidam freut sich, hohes Besucherinteresse bei starker medialer Konkurrenz durch die Fußballweltmeisterschaft und trotz des schlechten Wetters verbuchen zu dürfen. Gerade Samstagabend und Sonntagnachmittag setzte Regen den Akteuren zu. "Die Auftritte von Gudrun Lange, der Band Strings, den Karneval-Mädchen aus Mittweida, der ATV-Turner aus Garnsdorf und der Line- Dancers sind gut angekommen", so Eidam. Für Beifall sorgten ihm zufolge auch das Elvis Presley-Double als Überraschungsgast und die Gesangsdarbietung von Theresa Tewes.

 

Die Schauübungen der Freiwilligen Feuerwehr boten Lehrstoff für Hausfrauen und kochende Zeitgenossen. In
effektvoller Hollywoodmanier wurde nicht nur dieser Zielgruppe deutlich, was passiert, wenn Wasser auf heißes Fett geschüttet wird: ein flammendes Inferno.

 

"I wanna go home" dröhnt im Festzelt von der Partybühne, klar, wer will bei der Stimmung schon nach Hause gehen? Vielleicht noch eine Stippvisite im Schülercafe. Zum über 40 Kuchen- und Torten umfassenden Angebot gehören Amerikaner und Muffins. Freude bei Marita Berger über das Engagement der Eltern der Grundschüler. "Rund 75 Mitstreiter sorgten bei unserem Schulprogramm fürs Gelingen, unser Szenario umfasste Tanzdarbietungen und eine Hutmodenschau", so die Schulleiterin. Die Ressonanz siedet längst im Partyzelt, Klassiker erklingen, die Band erklimmt Tische. Klatschorgien bei der Titelmelodie der legendären "Olsenbande".

 

Auch "Alte Kameraden" marschieren musikalisch auf. Und ehe der von der Filmbranche noch nicht verfilmte "Bub vom Zschopautal" erklingt", nennt Gert Eidam einem Abspann gleich alle Förderer des Volksfestes. Frank Seidler, der Vorsitzende des Fördervereins, dankt den Ottendorfer für ihr Stehvermögen und Partybegeisterung. "Ich denke, wir haben die Erwartungen erfüllt. Wir sind zugleich gefordert, etwas Interessantes auf die Beine zu stellen. Der Druck wächst mit jedem Veranstaltungsjahr." Orchesterchef Martin Ristau sagt nach dem Schlussakkord: "25 Jahre könnte ich ja noch den Taktstab führen." Nun heißt es auf eine neue Folge warten.

Takt-Schlag für den Big-Band-Jazz

 

Freie Presse Chemnitz und Mittweida vom 28.06.2014

 

Ohne Ehrenamt würde es vieles in Sport und Gesellschaft nicht geben. "Freie Presse" zeigt, was die Menschen antreibt. Heute: Fabian Eschrich hat Rhythmus im Blut.

 

2014-06-28-FreiePresse-FotoFabian Eschrich trommelt für das Brass- und Swingorchester Ottendorf. Foto: Andreas SeidelOttendorf. Seit 20 Jahren spielt Fabian Eschrich Schlagzeug im Brass & Swing-Orchester Ottendorf. Auch bei der Leitung des Musik-Vereins gibt er den Takt an. Unterstütz wird er dabei von der Familie und den Mitgliedern. Seine musikalische Laufbahn begann im Kleinkind-Alter. Da habe er so lange auf Töpfen getrommelt, bis ihm die Eltern ein Schlagzeug schenkten.

 

Als Schulkind nahm er dann Unterricht, um sein Spiel zu verbessern. So kam es, dass vor 20 Jahren der Musiklehrer Martin Ristau den 13-Jährigen fragte, ob er nicht Lust hat im Orchester zu spielen. Damals hieß das heutige "Brass und Swing Orchester Ottendorf" noch "Blasorchester Ottendorf".

 

"Wir spielten damals auch wirklich hauptsächlich Marsch- und Polkamusik", sagt Eschrich. Gegründet wurde das Orchester vor 86 Jahren vom Dirigenten Rudi Rockstroh. Seit 1928 hat es einige Generationswechsel gegeben. Die Geschichte des aktuellen Orchesters begann 1991, als Musiklehrer Martin Ristau den Posten des Dirigenten übernahm. Er bemühte sich, auch die Jugend für die Mitgliedschaft im Orchester zu begeistern.

 

Eschrich erinnert sich, wie Ristau am Gymnasium Frankenberg nach Nachwuchs suchte. Eschrich trat dem Orchester 1994 bei. Ristau habe dann auch frischen Wind ins Orchester gebracht. "Martin Ristau ist ein Tanzmusiker. Er versuchte damals zunehmend, schnelle und moderne Musik ins Repertoire zu bringen", so Eschrich. Das Konzept ging auf. Das Orchester, dem 1994 um die 20 Mitglieder angehörten, zählt heute über 30 Musiker. Diese Entwicklung war aus Sicht von Eschrich vor allem der neuen Musik zu verdanken. Der Schwerpunkt wurde in Richtung Big Band Jazz im Stil von Glenn Miller verlegt, selbst Rock' n' Roll-Nummern und Boogies fanden Eingang ins Programm. Das sprach sich schnell herum und befreundete Musiker der Orchester-Mitglieder sowie musikalische Familienangehörige schlossen sich dem Ensemble und Verein an.

 

Heute tritt das Brass & Swing-Orchester Ottendorf vor allem mit Klassikern wie "In the Mood", und anderen eingängigen und tanzbaren Liedern auf.

 

Der Verein trifft sich jeden Donnerstag zum Proben und zum Erweitern des Repertoires im eigenen Proberaum am Sportplatz von Ottendorf. "Wer möchte kann gerne vorbeikommen, sein Instrument mitbringen und mitmachen. Wir freuen uns über Zuwachs", so Eschrich. Neben den Proben absolviert das Orchester regelmäßige Auftritte bei Stadt- und Dorffesten, Firmenfeiern und in Kirchen der Region. Einen Auftritt hatte das Ensemble beispielsweise zum Auftakt des Chemnitzer Brauereifestes. Bis zu 30 Auftritte im Jahr absolviert das Orchester laut Eschrich.

 

Das mit Auftritten verdiente Geld wird ins Probe-Lager investiert, wo sich das Orchester Unterricht von Fach-Dozenten geben lässt. Spannend am Vereinsleben sei, dass die verschiedenen Generationen der Mitglieder, die vom Schüler bis zum Rentner reichen, gut miteinander harmonieren. "Es gibt bei uns keine Grüppchenbildung wie in manch anderem Verein", so Eschrich.

 

Der Verein spielt heute um 20.30 Uhr beim Ottendorfer Dorffest auf dem Festplatz. Beim Fest treten zudem Sängerin Theresa Tewes und die Mädchen-Band Himmelstürmer aus Wettin auf. Morgen spielt das Ottendorfer Orchester ab 11 Uhr.

 

Lust mitzumachen?

Du spielst ein Instrument und bist zwischen 12 und ungefähr 100 Jahre alt? Wenn Du Lust hast, bei uns mitzuspielen, kontaktiere uns gern.

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