Jedes Jahr, bis kurz vor Weihnachten, haben wir viel Probenarbeit und Auftritte zu absolvieren. Das macht es natürlich schwer, eine Weihnachtsfeier für den ganzen Verein inkl. Familien zu organisieren. So wurde sie auch dieses Jahr wieder in die Auftrittsvorsaison verlegt.
Außer dem Vorstand wusste keiner, was geplant war. Eine Fahrt ins Blaue mit dem Busunternehmen Dähne sollte es werden – aber was genau blieb ein Geheimnis. Gleich mehrere Überraschungen warteten auf alle Musiker und deren Familien.
Die Fahrt ging Richtung Leipzig und wir staunten nicht schlecht, als wir am Flughafen aussteigen durften. Hier erwartete uns Programmpunkt Nr. 1: eine 2,5-stündige Führung hinter die Kulissen des Leipziger Flughafens – wow! Selbst eine der drei Feuerwachen konnten wir besichtigen. Europas Luftfrachtdrehkreuz sowie die riesigen Antonov-Flugzeuge bekamen wir zu sehen. Ein Höhepunkt war die Fahrt über die Start- und Landebahn zwischen den Starts und Landungen der Flugzeuge. Das war absolut überwältigend!
Und trotzdem sollte es nach dem Mittagessen noch einen weiteren Programmpunkt geben. Die Fahrt ging weiter zum Funkhaus des MDR ins Leipziger Zentrum. Auch hier gab es wieder einen geführten Rundgang mit spannenden Episoden durch die Kulissen des Drehortes der Sachsenklinik.
Unser Trompeter Max Stubenrauch durfte sich als Nachrichtensprecher beweisen, was er zur Freude aller sehr gut gemeistert hat. Also nicht wundern, wenn er mal beim MDR Sachsen einspringt. Im großen Funkhaus konnten wir dann weitere Studios besichtigen und haben viel über die Technik beim Fernsehen erfahren.
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich im Riverboat-Studio steht und das ganze Drumherum aus der Nähe sieht. Es war auch aufregend, genau an dem Studio vorbeizugehen, in dem gerade die aktuellen Nachrichten aufgezeichnet wurden.
Nach einem leckeren Kaffeetrinken in der „Sachsenklinik“ ging es dann fast erschöpft wieder nach Hause. Für ein paar deftige, mundgesungene Lieder und die Musik aus Ingos Banjo hat die Kraft dann doch noch ausgereicht – auf der Heimfahrt. So viel ist klar: Das Radio konnte aus bleiben, denn für Unterhaltung haben wir selbst gesorgt.
Ein wunderbarer Tag – fast ohne Musik – ging zu Ende. Wir danken von Herzen dem Organisationsteam Fabian, Sabine und dem Vorstand für diese tollen Erlebnisse.
Bis zu den ersten Auftritten sind es nun noch wenige Wochen, in denen wir weiter produktiv sein werden – freut euch also auf den nächsten Beitrag.
Bilder und Text: René Silbermann
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